11. März 2015

Fitwoch Gastpost: Adidas evil eye evo

Als ich an den Event von der neuen Adidas evil eye evo nach Pfäffikon ZH in den grössten Indoor Bikepark von Europa ging, fragte ich mich, was es soviel über eine Brille zu Berichten gab. Allerdings stellte sich heraus, dass es doch so einiges zu erzählen gab.

Ich war überrascht von der technologischen Finesse dieser Brille. Es ist ja nicht nur eine Brille. Es ist eine Bikerbrille, welche zusammen mit Bikeprofis entwickelt und verbessert wurde.
Persönlich habe ich erst letztes Jahr damit begonnen, Downhill zu fahren. Im Alter von 14 bis 18 Jahren fuhr ich teils sehr intensiv Dirtbike. Damals dachte ich beim „Dirten“ gar nicht daran, eine Brille zum Schutz der Augen zu tragen. Doch ich mag mich besinnen, dass es doch auch zwei drei Situationen gab, wo ich froh um eine Brille gewesen wäre. Vor allem Outdoor besteht immer die Gefahr, dass dir der Wind etwas Dreck oder auch kleine Insekten, in die Augen bläst. Zusätzlich bietet die Adidas Evil Eye Evo natürlich einen Sonnenschutz. In der Indoor Bikehalle waren diese Faktoren wiederum kein Thema und niemand trug eine Brille.
Als die Brille mit einem Video und Kommentar vorgestellt wurde, kam ich schon ins Staunen. All die technischen Einzelheiten welche die Brille zu einer Bikerbrille machen sind beeindruckend.
Man kann die Gläser ganz einfach auswechseln in dem man die Bügel hineinklappt, und zwei Schieber nach hinten schiebt. So kann man auf Schlechtwettergläser umsteigen, oder einfach ein anders gefärbter, oder auch verspiegelte Filter einsetzen. Man kann auch die genaue Passform einstellen, in dem man die Bügel in drei Stufen verstellen kann und die Nasenbügel lassen sich in 4 verschiedenen Breiten einstellen. Wenn etwas kaputt geht, kann man jedes einzelne Teil wieder bestellen und muss nicht gleich eine neue teure Brille kaufen. Dies zeichnet die Qualität dieser Markenbrille aus.
Brillenträger können wählen, ob sie ihre korrigierten Gläser in die Bikerbrille hinein klippen oder direkt korrigierte Gläser von Adidas herstellen lassen.
Das Sichtfeld der Brille wurde noch mal erweitert, sodass der Rahmen der Brille, kaum mehr wahrgenommen wird, erst recht nicht, wenn man in Aktion ist. Allerdings gibt des die Brille auch im Model „Halfrim“ bei welcher, wie der Name sagt, nur der halbe Rand der Gläser eingerahmt ist. Jedoch schützt die Vollrahmenbrille die Augen etwas mehr von Dreck und Schlamm, welcher vom Vorderrad des Bikes in Richtung Augen geschleudert wird, da die Brille sanft auf den Wangen im Gesicht aufliegt.
Als weiterer Schutz bietet die Pro-Version auch noch einen Schweissrand, welcher von mehreren Schlitzen belüftet wird. Allgemein sind die Gläser sehr gut belüftet und die ganze Brille ist sehr aerodynamisch. Weiter bietet die Beschichtung der Gläser einen sehr wichtigen Schutz vor Dreck, Schlamm und Wasser, denn es perlt alles an den Hightech-Gläsern ab.
Vor Ort konnten wir die verschiedenen Brillen besichtigen und anprobieren. Nach der Präsentation gab es eine Showeinlage von ca. fünf mehr oder weniger fortgeschrittenen Bikeprofis im Alter von ca. 13 bis 30 Jahren.
Mein persönliches Highlight war natürlich, als wir uns alle ein Bike schnappen durften, um die Anlage im Indoor Bikepark zu befahren.
Natürlich entscheid ich mich für ein Dirtbike von der Marke Polygon. Die Geometrie, war meinem zehn Jahre alten Specialized P2 sehr ähnlich.
Zuerst drehte ich eine Runde auf dem Pumptrack... mein Gott war das anstrengend. Von Null auf Hundert wärmte ich jede Muskulatur meines Körpers auf, und ich war geschaffen. Ich merkte natürlich auch, dass ich den Winter kaum Sport gemacht habe, und mir die Winterpfunde zu schaffen machten. Doch ca. eine halbe Stunde später war ich warm und schaffte auch schon meinen ersten Sprung über einen „Kicker“. Es waren bestimmt über zwei Jahre vergangen seit ich das letzte Mal mit einem Dirtbike solch einen Parkour befuhr. Doch Radfahren verlernt man ja nie. =)
Insgesamt ein sehr gelungener Anlass! An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Team von Adidas.
Meine Freude über das lang ersehnte, adrenalinerfüllte Gefühl wieder mal über solche Sprünge zu fliegen war dermassen gross, dass ich ungefähr zwei Stunden ziemlich intensiv trainiert habe. Das Bike gefiel mir seeeeehr gut!
Schlussendlich, habe ich es einmal geschafft die 3er-Line schön zu springen, und auf dem einzelnen Sprung mit der Sturzmatte machte ich 2 mehr oder weniger sauber ausgeführte „X-UP’s“, einen schönen „Onehander“ und einen „Lookback“. Ins „Foampit“ wagte ich sogar noch einen „360er“, doch diesen verhaute ich vollkommen. :O Mit ca 16 Jahren war der 360er mein grösster Erfolg auf einem Dirtsprung, welchen ich dazumals in Payerne in einem Indoor-Dirtpark mit Foampit trainiert hatte.
Der Park in Pfäffikon ZH ist mit Teer ausgebildet, was mir, wie ich sagen muss, überraschenderweise sehr gut gefällt. Dank dem Sprung mit der Sturzmatte, dem „Stepup“ welcher auch mit Matten ausgekleidet ist und dem Foampit hat man sichere Spots um Tricks zu üben. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Preise der Miete und Eintritt welche auf 2 Stunden begrenzt sind, recht teuer sind. Für mich würde es sich nicht lohnen dort regelmässig zu trainieren.
 Ich war wohl der letzte der „Medienschaffenden“ als ich um 21.15 ging. Ich informierte mich noch über die Occasionbikes. Super preise für super Bikes! Für mich steht nun fest; ich schlachte mein veraltetes Dirbike aus, hänge den Rahmen auf und kaufe mir dort ein Occasionbike. Denn nicht nur in der Technik der Bikerbrille ist viel passiert in den letzten zehn Jahren.

Das neue Modell von adidas eyewear ist ab Februar 2015 in den Varianten evil eye evo pro (mit Stirnpolster und hydrophober Gläserbeschichtung) ab CHF 275.- und evil eye evo ab CHF 235.- in verschiedenen Farben im Optik- und Sportfachhandel erhältlich.

Bildrechte: adias
Text: J. Hunziker

2 Kommentare:

  1. Oooh these seem great for blocking out sun and wind!

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  2. Bei Sportbrillen muss ich immer an Skibrillen denken... Auch wenn die gar nichts gemeinsam haben :D

    Liebst, ina

    Visit me at Petite Saigon

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Thank you ♥